Herzlich Willkommen auf der Seite der NSU-Prinz-IG-Rosenheim


Wir begrüßen auf dieser Seite alle NSU-Fahrer, -Fans, und -Freunde! Nicht nur, wie der Namen vermuten lässt, Prinz-Fahrer! Hier bekommt Ihr die aktuellsten News und Nachrichten unserer IG. Alle die uns noch nicht persönlich kennengelernt haben, laden wir auf diesem Wege zu unserem monatlichen Stammtisch ein. Dieser findet immer am 3ten Freitag im Monat (ab 19:00 Uhr) beim Huberwirt in Westerndorf/Pang statt.


Wer eine(n) Beitrag, Veranstaltungsbericht, Fragen oder Sonstiges auf unsere Seite stellen möchte, geht bitte wie folgt vor: Kurze Email mit Anliegen, Text und/oder Bild an nsu-ig@gmx.de oder über das Kontaktformular unter "Kontakt" in der Navigationsleiste und wir kümmern uns um den Rest!!!

5. September 2026

Perfektion hat einen Namen

Perfektion hat für mich einen Namen: BERNHARD GRIESER!


Das diesjährige NSU-Spektakel fand dieses Jahr wieder im schönen Kärnten am Afritzer See statt. Einige NSU-Freunde sind bereits am Sonntag angereist um einen kleinen Kurzurlaub zu genießen. Wir sind dann am Mittwoch Nachmittag dazugestoßen. Nach Bezug der Unterkunft haben Manni und Steffi zum abendlichen Burger-Dinner eingeladen. Stühle und Besteck waren selber  mitzubringen. Gegen 18:00 Uhr hat Manni unser „Burgerking“ dann den Grill angeworfen. Unsere fleißigen Damen, Finni, Marianne, Annemarie und Steffi steuerten den Salat bei. So kamen 13 Clubmitglieder am runden Tisch zusammen. Nach dem Essen haben wir den ersten Tag bei einem (oder „zwei“) kleinen „Willis“ ausklingen lassen. Schön war er, der erste Tag.



 

Doch zuerst einmal möchte ich die perfekte Organisation des Treffens ausdrücklich loben. Ich bin normalerweise einer, der immer was zu meckern hat. Aber in Afritz bei Bernhard, Michi und Katja sowie ihrer Crew war nichts zu beanstanden. Null…Nichts! Respekt! Alles ist perfekt gelaufen. Sei es bei der Routenplanung, bei den Fahrer-Besprechungen, der Auswahl der Ziele, der Reisegeschwindigkeit, den Tankmöglichkeiten sowie bei den anschließenden Sammelstellen. Alles ohne Probleme! Auch das Rosenheimer Abbiegesystem (RAS) hat - trotz einiger „Neukunden“ - gut funktioniert. Bei den einzelnen Ausfahrten wurden sogar die Hauptstraßen von Bernhards Streckenposten kurzfristig abgesperrt, so dass alle Fahrzeuge in einem Zug losfahren konnten. So fuhren alle NSU-Fahrzeuge hintereinander durch die Ortschaften, was natürlich viel Aufmerksamkeit erregte und viele winkende Hände und „Daumen hoch“ zur Folge hatte.




 

Donnerstag. Der zweite Tag begann um 8:00 Uhr mit einem gemütlichen Frühstück mit Semmeln, Kaffee und Tee. Gegen 10:00 Uhr rief Bernhard zur Fahrer-Besprechung auf. Ziel war die Lammersdorfer Hütte auf 1650 m üNN. Er erklärte kurz „wie und wohin“ es ging und gab noch einige Tipps wie die Maut für die Lammersdorfer Alpenstraße zu entrichten sei. Alle haben es verstanden… Oder auch nicht. Wieder fuhren wir geschlossen auf die Hauptstraße. Nach einigen Kilometern bogen wir nach rechts ab und es begann der Aufstieg zur Hütte. Die erste Teilstrecke bis zum Mautautomat war ja noch ganz passabel, aber nach der Entrichtung unserer neun Euro Mautgebühr war dann Schluss mit lustig. Nach Öffnung der Schranke begann eine Strecke, die für einige NSU-Fahrzeuge eine echte Herausforderung darstellte. Bis zu 15 % Steigung und gefühlte 100 Spitzkehren waren zu bewältigen. Da hatten unsere kleinen Prinzen drei und vier schwer zu kämpfen. Ich dachte schon der Anstieg hört gar nicht mehr auf. Aber dann kamen wir doch auf 1650 m über Normal Null an. Erstaunlicherweise haben alle NSU-Fahrzeuge den Anstieg geschafft. Auch die Kleinen! Bernhard hat uns dann die Parkplätze zugewiesen. Von da aus ging es noch einige Meter zu Fuß zur Hütte. Oben angekommen, bot sich uns natürlich ein fantastischer Ausblick über die Talregion.







Als wir uns sattgesehen hatten, ging es zu einem Almdudler und einer Brotzeit. Als alle satt waren, wurde zum Abstieg gerufen. Bernhard voraus und alle hinterher. Bei der Abfahrt haben wir wenig Benzin verbraucht - dafür aber viel Bremsbeläge. Aber auch das haben alle geschafft. Auch hier waren keine Ausfälle zu beklagen. Zurück in Afritz war gegen 18:00 Uhr gemütliches Beisammensein und „ratschen“ mit Bekannten und Freunden angesagt. Ein leckeres Abendessen wurde natürlich auch gern genommen.

 

 

Und so war dann auch der zweite Tag ein voller Erfolg.


Am Freitag stand dann die große Ausfahrt auf dem Programm: Die Erlebniswelt an der Villacher Alpenstraße.


 

Am frühen Morgen wurden kurzfristig noch an einigen Fahrzeugen Verbesserungen vorgenommen. Da hat sich unser NSU-Technik-Freak Thomas Zürn eingebracht. Er hat aus einem 3-Zylinder wieder einen 4-Zylinder gemacht - also einen TT.

 

Und wieder begann die Ausfahrt wie an den vorherigen Tagen ohne Probleme. Diesmal hieß das Motto: „Aussicht statt Tempo“. Die Strecke war dieses Mal nicht ganz so steil wie am Vortag. Das erste Etappenziel war die Aussichtsplattform Skywalk „Rote Wand“ von Dobratsch.






Die Plattform bot einen Tiefblick 400 Meter über dem Abgrund der Felswand und einen Fernblick auf die Karawanken und die Jülichen Alpen. Danach ging es weiter zum „Rosstrattenstüberl“ auf 1732 Meter. Dort hatte man einen schönen Rundumblick über weite Teile Kärntens.

 



 

Nach einem reichhaltigen Mittagessen und einem kleinen Spaziergang ging es dann auch schon wieder zurück nach Afritz.




Auf dem Rückweg hatte Andreas Meyer etwas Probleme mit seinem TT. Seine Radschrauben hatten sich bei der Abfahrt und dem stetigen Bremsen gelockert. Doch auch hier konnte Thomas Zürn schnelle Hilfe leisten. Nach einer notwendigen Dusche trafen wir uns dann alle wieder in der Biker Lounge zum Abendessen und zu Ratsch und Tratsch. Andere würden sagen zu „Benzingesprächen“. So neigte sich auch der dritte Tag dem Ende entgegen.

 

Auch am Samstag stand eine kleine Ausfahrt auf dem Programm. Es ging zum regionalen Käsehersteller „KASLAB‘N“. Eine Käserei mitten in den Kärntener Nockbergen. Wie dort Käse produziert wird konnten wir in der Schaukäserei bei einer Führung hautnah miterleben. Nach der Führung ging es dann in den Hofladen. Dort konnten wir die einzelnen Käsesorten probieren. Natürlich wurde anschließend kräftig eingekauft. 

 

 

Zurück auf dem Campingplatz hat die IG Rosenheim ein kleines Grillfest veranstaltet. Jeder brachte etwas mit und so kamen 18 Mitglieder zusammen. Diesmal waren die Grillmeister Lenz und unser „Burgerking“ Manni.


Anschließend trafen sich alle Gäste des Treffens zu einer großen Schlussfeier in der Biker Lounge. Zu Gast war auch der Bürgermeister von Afritz. Die einzelnen Vereine bedankten sich bei Katja und Bernhard für das super Treffen. Danke!

 



 

Es gäbe noch so viel zu erzählen. Aber irgendwann muss auch mal Schluss sein. Ich hoffe wir werden uns in Zukunft wiedersehen. Zu guter Letzt gibt es noch ein paar schöne Bilder und Kuriositäten.

 

Euer LEV